Das Deutsche Kaiserreich und die “Deutsche Dschihad-Strategie”

Am 6. Juni 2015 hielten die drei Café Abraham-Gründer El Hadi Khelladi, Benjamin Moscovici und Fabian Schmidmeier und der Café Abraham-Referent und Doktorand am Department Islamisch Religiöse Studien der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Mahmoud Abushuair Vorträge bei einer Extremismustagung der Muslimischen Studierenden Gemeinde Erlangen. Fabian Schmidmeiers Vortrag erscheint nun auf DerOrient.com als Serie.

Teil 1) Das Deutsche Kaiserreich und die „Deutsche Dschihad-Strategie“

Vierbund05h

Achsenmächte Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich und Bulgarien

Wer in Zeiten des IS-Terrors das Wort „Dschihad“ liest, der denkt sofort an die Zwillingstürme des Terroranschlages gegen das Worldtradecenter oder die schrecklichen Bilder, die uns derzeit aus Syrien und dem Irak erreichen. Woher kommt dieses Phänomen, dass Zehntausende junge Männer in den Kampf ziehen und derartige Verbrechen begehen? Bei diesem Dschihadismus erinnern sich viele an die 80er Jahre, als islamistische Kämpfer in Afghanistan von den Vereinigten Staaten mit Waffen ausgerüstet wurden und dschihadistische Mobilisierung so für einen Kampf gegen die kommunistische Sowjetunion einspannen wollten. Schon damals zogen Kämpfer aus der ganzen Welt an den Hindukusch. Doch der Grundstein für den bewaffneten Dschihad als Instrument imperialer Machtpolitik wurde schon viel früher gelegt, nämlich im Deutschen Kaiserreich … [weiterlesen…]

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